Suche

Las Vegas – Belohnung für erfolgreichen Ausbildungsabschluss

K&M Backstage 23.07.2012
Sandra Scholtz

Alexander Horn hat seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei König & Meyer absolviert. Letztes Jahr im Sommer  hat er diese erfolgreich abgeschlossen. Aber nicht nur das – er wurde als 1. Kammersieger beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks in der Kategorie »Feinwerkmechaniker« ausgezeichnet.
Als Belohnung durfte er zusammen mit unserem Produktmanager nach Las Vegas fliegen. Während dieser die „infocom“ Messe besuchte, genoss Alexander seinen Urlaub und erkundete Las Vegas. Hier hat er für uns seine Erfahrungen in einen Bericht zusammengefasst:

 

„Der reine Wahnsinn“; „Unglaublich“; „Schau dir das mal an!“

Das sind nur ein paar der Ausdrücke, die ich in Las Vegas des Öfteren benutzt habe, um das, was ich sah, hörte und dachte, zu beschreiben.

Für ganz Vegas sind Superlativen notwendig, aber insbesondere für die Hauptstraße, den „Las Vegas Boulevard“ oder kurz „Strip“ genannt. Nicht nur für Zocker ist der „Strip“ die Hochburg der Welt, denn er bietet auch kulturell von allen Teilen der Welt etwas. So sind alle großen Städte vertreten, wie der Eiffelturm beim Hotel „Paris“ oder die Freiheitsstatue beim „New York New York“.

 

Am ersten Abend bin ich jedoch in meinem Hotel „Circus Circus“ geblieben. Ich  muss sagen, dass die dort, im oberen Teil des Hauptcasinos stündlich stattfindenden akrobatischen Shows sehr eindrucksvoll waren. Also immer wenn man Langeweile hatte, konnte man dorthin gehen und sich von einer neuen Show begeistern lassen. Doch da sich die Langeweile eher in Grenzen hielt, hat es nur für zwei oder drei Shows gereicht.

Am darauffolgenden Tag habe ich mir es zur Aufgabe gemacht, den kompletten „Strip“ entlang zu laufen, um alles einmal zu sehen und meine Seele baumeln zu lassen. Doch ganz so einfach ist das doch nicht denn, bei 40°C im Schatten wäre man ja nach ein paar Stunden stark dehydriert. Daher habe ich mir dann auch gleich ein Busticket für drei Tage gekauft. Das lohnt sich, vor allem auch weil die Busse viertelstündlich rauf und runter fahren.

Was die Amerikaner dort, mitten in der Wüste, geschaffen haben, ist echt der glatte Wahnsinn – und das bis schließt vor allem auch die Hotels mit ein. Das „MGM“ Hotel zum Beispiel, bietet nicht nur 5000 Betten, sondern ein breites Angebot für die Touristen. Fast alle Hotels dort haben verschiedene Themen. So gibt es das Venetian, das seine Besucher mit einem eindrucksvollen Fluss lockt, auf dem, wie in Venedig, die Leute mit den Gondeln herum chauffiert werden. Dann gibt es den „Stratosphere Tower“ mit einer Höhe von 200 Metern. Gekrönt wird dieses Gebäude von einer Achterbahn auf der Spitze. Ein anderes Beispiel ist ein Märchenschloss, das sowohl von innen als auch außen ebenso pompös wie zauberhaft aussieht.

 

Zu meinen Highlights in Las Vegas zählen sicher auch die einzigartigen Highspeed-Attraktionen der Hotels:  Die Achterbahnfahrt um das Hotel „New York New York“, die Fahrt am „Stratosphere Tower“ selbst und die Fahrt im „Circus Circus“, einer Achterbahn im Hotel.

Entlang des „Strips“ kommt man eigentlich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auch die Shows und Theaterstücke in anderen Hotels sind sehr vielfältig. So kann man sich, angefangen von Comedians, über kleine Shows bis hin zu den ganz großen Events an Vegas erfreuen.

 

Warum ist Vegas denn nun Spielhölle Nummer Eins? Na ja, das lässt sich wohl einfach damit begründen, dass in fast jedem Hotel, mindestens ein riesiges Casino ist. Beispielsweise gab es im „Circus Circus“ drei Nebencasinos und ein Hauptcasino. Die meisten Casinos sind sehr stark mit Spielautomaten bestückt, wodurch sich der enorme Gewinn und das pompöse Auftreten der Hotels begründen lassen. Ich habe nicht selten Leute gesehen, die nur zum Zeitvertreib – innerhalb ein paar Stunden – 500 Dollar verspielt haben.

Ein Spieler hat mir erzählt, dass man, wenn man an die Automaten geht, nicht damit rechnen soll etwas zu gewinnen. Vegas besteht eben zu 95% aus Glücksspielen; sei es Blackjack, Dicing (Würfeln), Pokern gegen die Bank oder eben die Automaten. Eins ist sicher: Man braucht in Vegas eine Menge Geld, um richtig Spaß zu haben. Die Preise sind überall hoch, selbst für Wasser. In einer Hotelbar habe ich einmal für eine 0,2 l Flasche 5 $ bezahlt. Ein anderes Mal musste ich für 3 Tequila Shots 50 $ hinlegen.

Ich persönlich bin mit 500 $ nach Vegas gegangen, in dem Glauben, das wird wohl für sieben Tage reichen. Mein Vorteil war, dass ich im Gegensatz zu den meisten anderen beim Spielen Glück gehabt habe, nämlich beim Pokern. Anderenfalls hätte meine Kreditkarte wohl sehr bluten dürfen. 🙂

 

Zum Essen ist eigentlich nicht viel mehr zu sagen als „Wow“. Jedes Hotel bot drei bis vier Gelegenheiten (Breakfast, Lunch, Brunch, Dinner) an einem Buffet teilzunehmen. Die Kosten hierbei waren zumeist sehr unterschiedlich. So hat man im „Circus Circus“ für ein Dinner, natürlich „all you can eat“, rund 18 $ bezahlt, während man in gehobeneren Hotels wie dem „Encore“ für ein Dinner ca. 35 $ hinlegen durfte. Allerdings waren die qualitativen Unterschiede in den verschiedenen Buffets der Hotels gravierend – am Frühstück im „Circus Circus“ hatte man sich schon nach zwei Tagen satt gegessen.
In den meisten Hotels gab es zudem eine Unzahl an Restaurants für die verschiedensten Anlässe. Das Angebot reichte von Kindergeburtstag, über Hochzeit bis hin zu „Trauerrestaurants“ (komplett in Schwarz). Ja doch, ich war sehr beeindruckt.

 

Was mir nicht ganz so gut gefallen, bzw. mich am Aufenthalt in Vegas oder genauer am „Walk of Vegas“ gestört hat, waren die vielen vielen vielen… sagen wir Damen für eine Nacht.
Aber es gab auch beinah ebenso viele Männer, die Werbekarten diesbezüglich verteilt haben – wobei verteilt doch stark untertrieben ist. Sie haben einem die Karten mittels Schnipsen aufgedrängt oder sie sogar ungefragt in die Taschen der Touristen gesteckt. Man hat sich deswegen also nie so richtig wohl gefühlt – trotz all den überwältigenden Eindrücken und  25° C in der Nacht.

 

Samstags war dann eine groß angelegte Razzia, bei der, wie mir berichtet wurde, 800 Polizeibeamten alles festnahmen was auffällig gekleidet war, Karten bei sich trug, nach Rauschdrogen roch oder sonst irgendwie auffällig wurde. Selbst ich wurde an dem Abend, obwohl ich mich nicht lang auf den Straßen aufhielt, gleich zweimal auf Drogen untersucht. Es war eine Wohltat, am darauffolgenden Abend am Strip entlangzulaufen. Hier überkam mich dann das komplette entspannende Gefühl von Urlaub.

Alles in Allem war es ein sehr eindrucksvoller Aufenthalt mit vielen netten Leuten, einem tollen Klima und tollem Essen. Danke an König & Meyer für dieses tolle Erlebnis.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.