Liebe Leser des K&M Blogs,
bonjour und hello aus Kanada! Ich freue mich euch hier einige meiner Erlebnisse aus Kanada zu schildern. Bevor ich starte, erstmal ein paar Zeilen über mich:
Eigentlich bin ich bei König & Meyer als Area Sales Manager angestellt und bin für die Betreuung unserer Kunden in vielen europäischen und afrikanischen Ländern zuständig. Nachdem ich inzwischen ca. 7 Jahre dort arbeite, habe ich die tolle Möglichkeit bekommen für ein halbes Jahr nach Kanada zu gehen. Im April 2014 erhielt ich das offizielle „work and travel“-Visum. Daraufhin habe ich mit unsere Geschäftsleitung gesprochen und wir einigten uns auf eine 6-monatige “Auszeit”. Diese wird mir einerseits durch eine sehr engagierte Praktikantin, die sich um die Abwicklung des Tagesgeschäfts meiner Kunden kümmert, und andererseits dank dem Engagement meiner Kollegen, denen in diesem halben Jahr bestimmt nicht langweilig wird, ermöglicht!
Nun aber zum eigentlichen Thema: meiner Reise nach Kanada. Die Reise habe ich über AIFS, eine Reiseagentur spezialisiert auf work and travel und Auslandsstudienaufenthalte, gebucht. Das gibt mir Sicherheit, da in dem Paket der Flug sowie Kranken- und Reiserücktrittsversicherung enthalten sind. Außerdem habe ich vor Ort immer einen kompetenten Ansprechpartner.
Los ging es am 14. August per Flieger von Frankfurt nach Toronto. Dort habe ich dann gleich einige andere deutsche work and traveller kennengelernt. Witziger Weise haben beinahe alle unter ihnen gerade erst ihr Abitur gemacht. Ich war also der Oldi in der Gruppe. 😉
Am Pearson International Flughafen angekommen, fuhren wir mit dem ganzen Gepäck (in meinem Fall ein 75 Liter Rucksack, Trolley und ein Daypack) ins HI Hostel. Dieses ist super zentral gelegen und deshalb ein perfekter Startpunkt für jegliche Stadterkundungen. Wer nun gedacht hat, dass ab jetzt nur noch Englisch gesprochen wird, hat sich getäuscht. Toronto ist eine der zwei Städte Kanadas (neben Vancouver), in die nahezu alle Touristen einreisen. So hat es mich auch nicht gewundert im Hostel ca. 50% Deutsche anzutreffen, sowie weitere Reisende aus der Schweiz oder Österreich! Trotzdem war es seltsam so weit von der Heimat entfernt, derart viele Menschen zu treffen, die Deutsch sprechen.
Das Hostelleben ist schon irgendwie speziell, aber definitiv im positiven Sinne. Hier trifft man bereits beim Frühstück auf ein unglaubliches Wirrwarr an Sprachen und kommt ganz leicht in Kontakt mit Reisenden aus aller Welt (oder eben Deutschland). Natürlich ist das kein Luxushotel und es kann gut sein, dass man alle zwei Tage sein Bett bzw. Zimmer wechseln muss – wenn man nicht im Voraus gebucht hat so wie ich. Einige der deutschen Mädels können ein Lied davon singen, jeden Tag ihr Gepäck aufs Neue zu packen, um ins nächste Stockwerk umzuziehen…
Toll waren u.a. die verschiedenen Angebote in der Kellerbar, wie z.B. Karaoke, Comedy-Abende oder diverse Bandgigs. Anmerkung zum Thema Bier: Pitcher Bier kostet hier nur 15 Dollar – sonst sind die Getränke wirklich sehr teuer, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Grund dafür ist auch, dass man nie vergessen sollte, die Steuer noch hinzuzurechnen, da diese nie im Preis inbegriffen ist.
Meine Zeit in Toronto hatte einiges zu bieten – auch, weil ich dort tatsächlich nur Urlaub gemacht habe. 🙂 Deswegen begrenze ich meinen Bericht auf drei Highlights:
Da ist zum einen der Ausflug auf Toronto-Island, die mit der Fähre von Toronto aus in ca. 30 Minuten zu erreichen ist. Ich war mit ein paar Deutschen für einige Stunden dort, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Ich empfehle allen, die auch mal vorhaben dort Urlaub zu machen, einen kompletten Tag auf der Insel zu verbringen, da man ein riesiges Parkareal mit Grillplätzen und allerlei anderen Freizeitmöglichkeiten vorfindet. Die Skyline bei untergehender Sonne zu beobachten ist wirklich faszinierend…Spannend fand ich auch als die Flugzeuge den City Airport anflogen und es jedes Mal beinahe so aussieht, als ob sie auf dem Wasser landen bzw. abstürzen würden!
Beeindruckend war auch mein Trip zu den Niagarafällen. Die Stadt Niagara ist sehr touristisch geprägt und sieht entsprechend aus wie ein kleiner Ableger der Stadt Las Vegas. Dennoch ist sie ein absolutes must-visit. Ich denke, die Bilder zeigen weshalb. Leider haben wir uns im Hostel ein Paket aufschwatzen lassen, dass neben diesem Trip noch eine Weinprobe, Bike-Rental und Brauerei-Tour beinhaltete. Davon war vor allem die Weinprobe absolut unbrauchbar. Darüber hinaus hat die Zeit nicht gereicht, mir ein Fahrrad ausgeliehen. Aber egal, gelohnt hat sich vor allem die Brauerei-Tour, wie ihr gleich lesen werdet.
Zu guter Letzt habe ich durch einen großen Zufall die Gelegenheit bekommen mir ein Baseballspiel anzuschauen. Das war wirklich eine witzige Sache. An einem Sonntag habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen noch die Brauerei-Tour mitzumachen. Die Steam Whistle Brewery hat ihren Sitz direkt am Hafen zum Lake Ontario mit CN Tower und Rogers Centre (ursprünglich SkyDome) im Hintergrund und ist deshalb in bester touristischer Gesellschaft und toll mit anderen Gelegenheiten zu verbinden. Hier waren mindestens die Hälfte der Besucher in Blue Jays Trikot gekleidet und haben die kostenlosen Biersamples genossen, um sich “aufzuwärmen”.
Nach der Tour kam ich ins Gespräch mit Richard, einem Kanadier, der für einen Tag in der Stadt war und den Abend mit einem Spiel der Bluejays abschließen wollte. Er hatte zwei Karten dabei, sein Kumpel musste ihm aber kurzfristig absagen. Nachdem ich ihm meine to-do-Liste aufgezählt hatte (ein Baseballspiel zu sehen an vorderster Stelle), hat er mich doch glatt spontan eingeladen mit ihm das Spiel gegen die Boston Red Sox anzuschauen. Was eine geniale Sache, da konnte ich schlecht nein sagen!
Er hat mir dann einige Runden Bier – im Stadion natürlich doppelt teuer und nur Budweiser – spendiert und versucht mir Baseball ein bisschen näher zu bringen. Da ich mich vorher kaum mit der Sportart beschäftigt hatte, war das fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das Regelwerk schien mir ziemlich kompliziert zu sein. Aber alleine die Tatsache mal eine der nordamerikanischen Top-Sportarten live erleben zu können war unvergesslich. Zusätzlich fand das Spiel in einem der atemberaubendsten Baseball-Stadien Kanadas statt, welches direkt über den Rängen der CN Tower thront. Wahnsinn!!!
Beeindruckend waren außerdem der Besuch im Toronto Zoo, die Besuche einiger Restaurants, vor allem Asiatische, mein erste Mal couch surfing und einige Abende in der Hostelbar, in der beinahe jeden Abend etwas geboten ist.
Mein nächster Blog wird dann aus Montreal kommen, wo ich derzeit bei unserem kanadischen Distributor SF Marketing arbeite.
Greetings from Canada / Salutation du Canada
Ulrich
Ein Herz für Newcomerbands – Flash Forward erzählen aus dem Bandleben
Eigentlich fing alles damit an, dass wir keine Lust mehr darauf hatten auf Biegen und Brechen eine erfolgreiche Band zu haben. Jeder von uns vieren hat das in seiner vorherigen Band erlebt. Viel wichtiger war es uns Spaß zu haben. Das Ergebnis:
FLASH FORWARD.
Seit Ende 2010 treiben wir uns also rum und versuchen einfach alles mitzunehmen, was geht. Als kleine Band aus Wesel ist es ja durchaus schwierig an coole Konzerte zu kommen – so war das auch bei uns. Die Konzerte vor weniger als 10 Zuschauern können wir wohl nicht mehr an zwei Händchen abzählen, aber auch die sind wichtig und können Spaß machen.
Hilfreich war es allerdings vor einem Jahr auf einen Schlag viele tolle Leute kennenzulernen. Neben unserer Booking Agentur Novastar und unserem Label Redfield Records, die uns enorm nach vorne bringen, hatten wir die Ehre auf der Musikmesse in Frankfurt zu spielen. Noch besser: für König & Meyer. Viel wichtiger als der Auftritt vor einer Hundertschaft der Musikerpolizei war allerdings der Einblick in das Schaffen von König & Meyer. Erster Pluspunkt: Kaffee for free am Messestand. Dass man sich mit uns als „kleine Band“ überhaupt beschäftigt, fanden wir sehr sympathisch. Trotz der Sprachbarriere (ja wir sind halt Rheinländer und keine Schwaben) war es wirklich schön mal direkt mit einem Hersteller über die Produkte zu sprechen.
Nach unserem zweiten Album Apollon, das im März 2013 erschien, stehen wir nun am nächsten wichtigen Punkt. Ein neues Album soll her. Beim letzten Mal gingen wir mit fertigen Songs ins Berliner Dailyhero Studio, diesmal soll alles anders werden. Wir stecken aktuell in der Vorproduktion. Das Ziel: über 20 Songs aus denen wir im Studio aussieben können, um dann mit Produzent Florian Nowak noch mal ordentlich an den besten zu arbeiten.
Bevor es dann aber im Winter ins Studio geht, lassen wir es noch mal krachen. Endlich wieder auf Tour – zum zweiten mal. Ohne das Klamottenlabel „Home Is Where Your Heart Is.“ wäre das aber gar nicht möglich. Ohne Profitabsicht und einfach nur der Musik wegen, organisiert Gründer Moritz mit Novastar Booking die Tour, bei der noch die Stuttgarter „Fox Named King“ und die Berliner „Goldmannpark“ mitmischen. Der eigentliche Knaller: Wir fahren mit einem Nightliner. Nicht weil wir Rockstars sein wollen, sondern weil es ganz einfach günstiger ist als mit 16 Personen in zwei Sprintern zu fahren und vor Ort zu übernachten.
Um die anfallenden Kosten zu decken, haben wir uns etwas einfallen lassen. Per Crowdfunding haben wir auf der Plattform „Startnext“ viele tolle Produkte angeboten. Mit dabei war zum Beispiel „Ein Tag Skaten mit Stefan“ oder ein privates „Wohnzimmerkonzert“. Mit lustigen Videos und zahlreichen Postings bei Facebook haben wir versucht unsere Fans zu mobilisieren. Von der Resonanz waren wir total überwältigt. 2.000€ mussten wir zusammenbekommen um die Kosten halbwegs im Griff zu haben. Tatsächlich sind am Ende sogar ein paar Euro mehr in der Kasse gewesen. Eine super Möglichkeit für junge Bands ein wenig Geld zu sammeln. Und nun kann es also endlich losgehen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon riesig. Vielleicht sieht man ja das ein oder andere Gesicht in der ein oder anderen Stadt.
Der Musik Promotion Plan für ungesignte MusikerFacebook, Twitter und Youtube alleine reichen nicht aus, um sich als Musiker die notwendige mediale Präsenz zu verschaffen. Darauf zu warten, dass wir zufällig durch hunderte von schreibwütigen Journalisten in einer Facebook Gruppe entdeckt werden, ist, ehrlich gesagt, Utopie. Und trotz der möglichen Reichweite der sozialen Medien über Kontakte von Kontakten von Kontakten finden uns doch die meisten Musikkäufer außerhalb solcher Plattformen. Wir müssen also zusehen, auch in den übrigen Bereichen unserer Szene bekannt zu werden. Zudem fördert die Präsenz in gewissen Medien unsere Glaubwürdigkeit. Wir starten also eine Promotionkampagne.
In der Musikindustrie werden Promotionkampagnen so angelegt, dass im Idealfall kurz vor der Veröffentlichung, das heißt ca. zwei Wochen vorher, nahezu alle bemusterten Medien das neue Album per Rezension vorgestellt und im Falle von Radiostationen die Single gespielt haben. Bei Printmedien lässt sich dies auf Grund deren Erscheinungstermine nicht exakt timen, bei Onlinemedien wie Webzines, Blogs und Webradios dafür umso besser. Kurz nach der Veröffentlichung kommen dann noch ein paar Nachzügler hinzu, außerdem kann mit Interviews nachgefasst und die Präsenz der Musiker in den Medien verlängert werden.
Wie läuft solch eine Kampagne aber zeitlich und vom Umfang her ab? Hier müssen wir uns das Arbeitsaufkommen der Medienbetreiber vor Augen führen. Gerade im Onlinebereich sowie bei kleineren genrespezifischen Magazinen finden wir sehr viele Idealisten, die ihre Websites, Sendungen und Hefte nebenberuflich und im besten Fall kostendeckend betreiben. Hier bleibt also gerne einmal viel Arbeit liegen, Pressemitteilungen und Promo CDs stapeln sich.
Es lohnt sich also, frühzeitig mit der Bemusterung zu beginnen, gerne sechs bis acht Wochen vor der eigentlichen Veröffentlichung. Wichtig ist dabei, den Veröffentlichungstermin auf dem „Waschzettel“ klar ersichtlich zu machen. Ein gut gepflegter Kontakt zu den jeweiligen Medienvertretern hilft dabei, Kritiken oder Berichte zum gewünschten Zeitpunkt zu veröffentlichen.
Mit welchem Umfang müssen wir aber rechnen und wie viele Medienkontakte müssen bemustert werden, um der Promotionkampagne ausreichend Wirkung zu verleihen? Abhängig von der Größe der jeweiligen Szene oder Marktnische können dies auf nationaler Ebene zwischen 20 und 50 Kontakte sein, wer nicht ausdrücklich deutsch singt, kann die gleiche Anzahl an internationalen Kontakten noch einmal hinzurechnen.
Wie kommen wir aber zu unseren Medienkontakten? Wir können unsere Stilnische nach passenden Magazinen, Webzines, Blogs und (online) Radios durchforsten, die gefundenen Medien nach Relevanz sortieren und – weit vor unserer Veröffentlichung – kontaktieren. Dabei stellen wir uns kurz und prägnant vor, erklären, dass wir ein Album veröffentlichen werden und uns dafür einen Medienverteiler anlegen. Einen Vorteil können wir uns verschaffen, indem wir auf ein paar kurze, noch nicht öffentlich zugängliche Songsamples zum Probehören verweisen. Außerdem fragen wir den Kontakt, ob er die Bemusterung digital oder physisch haben mag. Gerade die oben erwähnten idealistischen Nebenberufler freuen sich sehr über eine echte CD als Dankeschön für ihre Arbeit.
Mit Hilfe eines Aufhängers lässt sich der eine oder andere Kontakt bereits im Vorfeld vertiefen. Dieser Aufhänger kann zum Beispiel ein Kommentar zu einem gelungenen Interview des Kontaktes oder eine gemeinsame Erfahrung sein. Mit etwas Glück kann darüber ein Gespräch entstehen – oder eine Serie von eMails. Ihr seht, wir sollten jeden Kontakt unbedingt persönlich anschreiben und vorher ein Bisschen recherchieren, mit wem wir es zu tun haben – keine Copy & Paste eMails also.
Zwei Wochen bevor wir unsere neu gewonnenen Kontakte mit Musik und Infos bemustern, können wir ihnen eine Pressemitteilung über die bevorstehende Veröffentlichung schicken. Gerade die Onlinemedien freuen sich über leichtes (nämlich kopier- und einfügbares) neues Material, schließlich wollen sie möglichst aktuell sein.
Dann kann es losgehen mit eMails verschicken und Promos eintüten. Wichtig ist ein unaufdringliches Nachhaken bei den Kontakten, um gegebenenfalls die rechtzeitige Veröffentlichung der Rezensionen zu leiten. Ebenso wichtig ist ein persönliches Dankeschön, sobald die Rezension steht. Dies würdigt die Arbeit des Kontaktes und liefert einen perfekten Anlass, um ein Interview vorzuschlagen.
Eine Musikpromotionkampagne selbst durchzuführen bedeutet in der Tat viel Arbeit, die sich aber am Ende durch eine gut abdeckende Präsenz im jeweiligen Marktsegment auszahlt. Und diese Präsenz ist nicht nur wichtig, um andere Menschen auf uns und unsere Musik aufmerksam zu machen, sondern auch um den nötigen Anstrich von Ernsthaftigkeit zu erhalten.
Viel Erfolg –
Julian Angel
Julian Angel ist Rockmusiker und Organisator der MusicBiz Madness Konferenz, die am 12.10.2014 in Frankfurt stattfindet und von König & Meyer als Sponsor unterstützt wird. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet Ihr unter www.MusicBizMadness.de!
Geld bei der GEMA sparenHier kommt der erste Gastbeitrag von Blogger Julian. Künftig werdet ihr in regelmäßigen Abständen hier von ihm hören – bzw. lesen! 😉
Julian Angel ist Rockmusiker und Organisator der MusicBiz Madness Konferenz, die am 12.10.2014 in Frankfurt stattfindet und von König & Meyer als Sponsor unterstützt wird. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet Ihr unter www.MusicBizMadness.de!
Es gibt sie, die GEMA. Und wer CDs mit Musik herstellen lässt, kommt an ihr nicht vorbei. Ein CD Presswerk darf nämlich erst dann mit der Pressung bzw. mit der Auslieferung der Ware beginnen, wenn die GEMA dem Presswerk eine Freigabe erteilt hat. Dem geht voraus, dass Ihr Eure bevorstehende CD Pressung der GEMA melden müsst.
Das müsst Ihr sogar dann tun, wenn Ihr CDs mit GEMA-freier Musik pressen lasst. Die schöne Seite daran: es fallen keine Gebühren an, die GEMA mag eben nur wissen, was hier ‚mechanisch vervielfältigt’ werden soll.
Handelt es sich aber um GEMA-pflichtiges Material, also um Songs, die bei der GEMA registriert sind, muss dafür gegen Gebühr eine Lizenz erworben werden. Die Höhe der Gebühr richtet sich im wesentlichen nach der Anzahl der CDs, also nach der Auflage. Pro CD sind dann 10% des Abgabepreises an den Handel (der Preis zu dem z.B. ein Media Markt Eure CDs bei Euch oder Eurem Vertrieb einkauft), mindestens aber 78 Cent zu entrichten. Bei 500 CDs macht das immerhin mindestens 390 Euro. Netto. Dafür ließe sich schon ein halbwegs vernünftiger Promoter oder ein Mastering bezahlen.
Ihr könnt es aber wesentlich günstiger bekommen! Gebt dazu auf der Website der GEMA den Suchbegriff „Lizenzantrag Mitglieder mit Eigenrepertoire“ ein. Mit diesem Antrag zahlt Ihr nur 70 Euro netto, plus 7% Mehrwertsteuer macht das 74,90 Euro. Man kann das durchaus als ein wohlbehütetes Geheimnis der GEMA bezeichnen, freut sich die Gesellschaft doch auch, wenn Musiker mit Eigenrepertoire unnötigerweise den vollen Preis bezahlen.
Die Voraussetzungen für diesen Sondertarif sind:
“Braucht man denn heute überhaupt noch CDs?“ mag sich der eine oder andere womöglich fragen. Die Antwort lautet ganz klar: „Ja!!!“. Abgesehen davon, dass Bands mit eigener verkaufsfähiger CD von den Medien ernster genommen werden, schlägt gerade in Deutschland der Verkauf physischer Tonträger noch mit rund 70% Marktanteil zu Buche. Musiker aus besonders traditionellen Stilrichtungen wie etwa Heavy Metal, Blues und Jazz berichten nicht selten von physischen Verkaufsanteilen von 90% gegenüber 10% Downloads und Streams.
Also, lasst Euch ein CD Album pressen und nutzt das Mitgliederangebot der GEMA.
Viel Erfolg –
Julian Angel
König & Meyer sportlich unterwegs
Am 27. Juni trafen sich 19 König & Meyer Mitarbeiter, darunter auch ein bereits pensionierter, zur jährlichen Radtour.
Bei perfektem Wetter für solch sportliche Outdoor Aktivitäten trafen sich die motivierten Radfahrer an ihrem traditionellen Startort, dem „Löwenbiergarten“ in Bestenheid. Die Tour führte in diesem Jahr auf dem bekannten Maintal-Radweg mainabwärts bis zur Ortschaft Stadtprozelten. Dort stand der sportlichen Truppe die erste echte Aufgabe bevor. Auf einer steilen Rampe musste das bekannte Ausflugsziel, die Henneburg, erklommen werden. Anschließend ging es auf Höhe der Henneburg weiter. Ein wunderschöner Waldweg mit herrlicher Aussicht auf den Main führte in Richtung Faulbach. Nach einem kleinen Anstieg zur Ortschaft Breitenbrunn wartete nach nun gut 20 Kilometern die erste Rast auf die Biker. In der „kleinen Mühle“ konnten die Energiereserven aufgefüllt und Kräfte für die weitere Tour gesammelt werden.
Vorbei an der Kneippanlage von Altenbuch fuhren die Radler durch ein Waldstück hinauf zum „Sandacker“, einer großen Waldkreuzung an der viele Wege abzweigen. Auf einer langen Schotterabfahrt ging es weiter Richtung „Kartause- Grünau“. Bei der Abfahrt kam es zu einer kleinen Panne, bei der Geschäftsführer Heiko Wolz mit einem Fahrradschlauch einem gestrandeten Mitarbeiter aushelfen musste. Die letzte Rast vor dem Ziel wurde an der „Kartause- Grünau“ gemacht. Von dort ging es zurück auf den Maintal-Radweg. In Wertheim bogen die Radfahrer auf den Taubertal-Radweg ab und fuhren bis zum Ziel nach Reicholzheim.
An der Tauber warteten schon die König & Meyer-Angler mit deftigem Gulasch auf die K&M-Truppe. Hier ließen die K&M´ler bei bestem Wetter am Lagerfeuer den schönen Tag ausklingen!
Flash Forward – Videodreh und Shooting an der PopakademieAm Montag, den ersten Juli, fanden sich das König & Meyer Marketing-Team, Fotograf Tom Hahn und die Band Flash Forward als Hauptakteure des Geschehens, in Mannheim an der Popakademie ein. Ziel dieser Zusammenkunft waren Bild- sowie Videoaufnahmen für Ring Lock– und Heli 2-Anzeigen, den K&M Katalog sowie Banner.
Flash Forward ist eine junge, aufstrebende Band aus dem Genre Alternativ-Rock. Seit April 2014 arbeiten die vier Jungs mit König & Meyer zusammen und haben während der Musikmesse zweimal die Agora Stage für König & Meyer gerockt. Diesmal stand dafür die komplett ausgestattete Bühne im Performance Saal der Popakademie zur Verfügung. So konnte die perfekte Live-Situation für Stefan, Florian, Tino und Jakob simuliert werden.
Als Christian und André von König & Meyer kurz vor zehn Uhr in Mannheim eintrafen, war schon alles vorbereitet. Tom Hahn und sein Team von zwei Assistenten plus einer Visagistin hatten alles im Griff. Während Flash Forward in der „Schmink-Ecke“ noch etwas zurecht gemacht wurde, baute das K&M Team die Bühne nach den entsprechenden Vorstellungen um. Wenige Minuten später fiel auch schon der Startschuss: Flash Forward spielte live und der Fotograf Tom Hahn waltete seines Amtes. Anschließend wurden erfolgreich die Videoszenen gedreht.
Nach einer Stärkung in der Mensa zur Mittagszeit, wurde die Bühne zum Fotostudio umfunktioniert. In den nächsten Stunden entstanden weitere Aufnahmen vor weißem Studio-Hintergrund, die als freigestellte Bilder ihre Verwendung in Anzeigen finden sollen.
Die Stimmung am Set war durchgehend gut und locker. Der Spaßfaktor kam nicht zu kurz – auch wenn man natürlich konzentriert arbeitete. Die lustigste Szene war wohl als Gitarrist Stefan von Bassist Jakob angerempelt wurde und dadurch sein Plektron im Korpus verloren ging. Nach einigen amüsanten Minuten des Suchens konnte es aber weiter gehen. Als alle Bilder im Kasten waren, nahm sich Tom Hahn noch Zeit, um für Flash Forward Bandfotos zu machen.
Gegen 18 Uhr durfte man zufrieden das Shooting als beendet erklären. Flash Forward machte sich auf den Weg ins über 300 km entfernte Wesel und auch der Rest trat wenig später den Heimweg an.
Danke an Flash Forward und Tom Hahn, der übrigens auch schon die Shootings mit „Lucy Lay“ (ehem. Noch ne Band) und den „Mannheimer Philharmoniker“ durchführte!
App-gecheckt: Die Sendung rund ums Musikmachen mit iPhone, iPad & AndroidUnter diesem Motto werden auf musotalk.de u.a. News, Tutorials, Talks und Workshops veröffentlicht. Zudem gibt es deutschsprachige Internetsendungen rund um das Thema Musik Recording. Darunter fällt auch die Serie „Appgecheckt“. Seit März 2014 erscheint monatlich eine neue Folge von und mit Non Eric. Der Musiker und Produzent arbeitete bei Steinberg mit an Cubase 1.0 ST, war unter anderem im Studio mit SNAP und ist Gründer des Trance Labels Lunatec. Mit an Board ist außerdem Rolf Wöhrmann, Entwickler von Hard-& Software Synthesizern u.a. für Waldorf und Arturia.
Appgecheckt befasst sich mit Apps und Software fürs Recording. Alle möglichen Anwendungsbereiche werden „appgecheckt“ – vorgestellt und analysiert. Daneben gibt es viele weitere News aus der iOS- & Android-Welt. Zudem wird auch das erforderliche Equipment, welches man beim Musikmachen mit Apps benötigt, präsentiert – nicht wegzudenken sind hier die König & Meyer Stative sowie insbesondere iPad- und Tablet-Halterungen!
Alle bisher erschienenen Folgen findet ihr, inklusiv kurzer Beschreibung, hier chronologisch untereinander:
Folge 7 vom 31.10.2014
App-gecheckt: Apple iPhone 6 & weitere iOS News
Musikmachen mit Smartphones und Tablets! Erhaltet von Non Eric u.a. Infos zur Line 6 Amplifi Amp App oder den Free FL Studio Updates.
Und wer mit iPad & Co. Musik macht, wird schwer um unsere iPad Halter herumkommen, die es unter anderem auch zum Befestigen am Keyboardständer Spider Pro gibt, wie es euch Non Eric in dem Video zeigt: k-m.de/de/news/355_komplettaufbau_spider_pro
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Folge 6 vom 03.10.2014
App-gecheckt: Test – Arturia iProphet für iPad – deutsch – besser als das Original!
Die neue Sendung von App-gecheckt stellt iProphet, eine Synthi-App fürs iPad, von Arturia vor. Die Stärken „fette analoge Sounds“, „aufwändig modulierte Pad-Sounds“ oder „super Touch-Bedienung“ werden herausgehoben. Ob es auch Schwächen gibt? Schaut euch die neue Folge an!
Und wenn man beim Thema Apps und iPad ist, liegt es natürlich nah, auch auf unsere Auswahl an passenden Stativen und Halterungen aufmerksam zu machen!
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Folge 5 vom 03.09.2014
App-gecheckt: die Pacemaker DJ App und weitere iOS News
Thomas Wendt geht nur noch mit iPad mini auf die Bühne. In der Sendung erzählt er von seinem Set-Up und den Erfahrungen mit der Mini-Version des iPads. Non Eric hat die wichtigsten neuen Features der Stroke Machine 2, der „Drum Machine fürs iPad“, parat.
Themen sind zudem FL Studio USB Armband, natürlich die Pacemaker DJ App und eine Vorstellung unseres Allround Stativs 18825.
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Folge 4 vom 28.07.2014
App-gecheckt: Mira für MAX und weitere iOS News
In dieser Sendung werden wieder zahlreiche verschiedene Themen besprochen:
…nicht zu vergessen die Kurzvorstellung der König & Meyer Endorser (-Website) 😉
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Folge 3 vom 26.05.2014
In Teil 3 wird demonstriert, wie man mit der neuen Steinberg App nun auch am iPad Zugriff auf die DSP Funktionen des UR 44 hat. Weitere Themen sind das Reactable Update, der Fiddlewax Audio Yellow Looper und unser Overhead Mikrofonstativ 21430 für Studio & Bühne.
„Ange-touched“ wird außerdem folgendes:
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Folge 2 vom 28.04.2014
Wie der Titel es schon voraussagt, geht es hier um den Fiedler Audio AD 480. Die Halleffekt-App für iDevices bietet durch diverse Parameter viele Möglichkeiten des Sound-Designs. Wenn man die App zusammen mit weiteren iOS Programmen nutzen möchte, wird Audiobus 2.0 zu einem Muss. So kann man mehrere Effekte miteinander verbinden. Aber das alles zeigen euch Non Eric und Rolf Wöhrmann.
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Folge 1 vom 31.03.2014
Non Eric und Rolf Wöhrmann haben für die erste Folge folgende Themenbereiche aufbereitet:
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In diesem Blog möchten wir euch folgenden Video-Testbericht empfehlen. Philipp Jansen testet die König & Meyer Kopfhörerhalter 16085 und 16090 hinsichtlich Lieferumfang, Verarbeitung, Aufbau und Handhabung. Zudem arbeitet er sehr schön Unterschiede und Parallelen zwischen den beiden Produkten heraus.
„Liebe zum Detail“ – diese Worte, die Philipp für uns findet, als er Halter, Montageanleitung sowie „Made in Germany“-Qualitätsanhänger in den Händen hält, können wir nur erwidern. Auch seinen Testbericht zu unseren Kopfhörerhalterungen hat er mit „Liebe zum Detail“ aufgebaut und durchgeführt.
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Mehr Video-Testberichte rund um Audio- und Videoequipment gibt es im YouTube Channel von Philipp Jansen.
Ausgezeichnete Leistungen unserer Auszubildenden“Stolz auf hochmotivierte Azubis“ – unter diesem Titel erschien ein Artikel in den Fränkischen Nachrichten. Susanne Marinelli / Fränkische Nachrichten stellte uns auch freundlicherweise das Bild zur Verfügung.
Ja, König & Meyer ist wirklich stolz auf die eigenen Azubis in den unterschiedlichen Ausbildungsberufen – und dieses Jahr ganz besonders, denn sie haben richtig tolle Leistungen erbracht, zu denen wir ihnen auch hiermit nochmal gratulieren möchten!
Mathias Romag, neben unserem technischen Ausbilder Herr Kraft , der zweite von links
Mathias hat nun seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker mit Fachrichtung Werkzeugbau abgeschlossen. In den dreieinhalb Jahren hat er sich viel erarbeitet und eine Menge gelernt, denn zu diesem Berufsfeld gehört unter anderem:
Genau gesagt ist Mathias so gut in seinem Bereich, dass er den Titel des ersten Kammer- und zweiten Landessiegers erreichte.
Für letzteren trat er beim Leistungswettbewerb auf Landesebene für die Handwerkskammer Heilbronn-Franken in Bruchsal an. Am 18. Oktober war es soweit, in acht Stunden hatte unser werdender Feinwerkmechaniker einen pneumatischen Schraubstock zu bauen. Aber durch intensive Vorbereitung bewies Mathias, dass er selbst unter Zeit- und Prüfungsdruck sehr genau und sorgfältig arbeitet. Er erreichte 91 von 100 Punkten und ist somit sicher nur sehr knapp am ersten Platz vorbei.
Aike Jann Zügner, neben unserem kaufmännischen Ausbilder Herr Sturm , der vierte von links
Aike wurde auch zum Feinwerkmechaniker ausgebildet und holte sich den tollen Titel des zweiten Kammersiegers.
Daniel Goll, ganz rechts im Bild
Daniel ist aus dem kaufmännischen Bereich und hat die Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert.
Die Auszubildenden dieses Bereichs lernen bei uns unter anderem:
Daniel ist der (Main-Tauber-) Kreisbeste unter den Industriekaufleuten!
Aber auch seine „Azubi-Kollegen“ Natalie Müssig und Sebastian Schmid brauchen sich nicht zu verstecken. Sie belegten in den Top 3 der Berufsschule Wertheim Platz 2 und 3!
Wir freuen uns für die fünf, über die tollen Leistungen und damit verbunden auch, dass dies zeigt welche gute Ausbildung König & Meyer bietet.
Das betonen auch unsere Azubis gegenüber der FN:
Aber natürlich ist, wie selbst sagen, das wichtigste die Eigenmotivation, das Interesse sowie Spaß am Job und die Tatsache: „Man muss das wirklich wollen!“
Mathias, Aike und Daniel erhielten, neben ihren Auszeichnungen, auch die Zusicherung vom Personalchef Herrn Heitmann, dass sie eine zusätzliche Zuwendung bekämen. Diese wurde Ihnen nun am vergangen Freitag, den 20. Dezember, auf der Weihnachtsfeier von König & Meyer übergeben. Es handelte sich um ein 500 Euro Reise-Gutschein für jeden!
Nun freuen wir uns, dass die drei der Firma erhalten bleiben! Generell bietet König & Meyer seinen Azubis nach der abgeschlossenen Ausbildung einen befristeten Vertrag für ein halbes Jahr, mit sehr guter Aussicht auf eine unbefristete Übernahme, an!
Aike und Mathias haben sich schon gleich nach ihrem Abschluss für die Weiterbildung zum Meister angemeldet, deren Kosten zum Teil durch die Handwerkskammer im Rahmen der Begabtenförderung übernommen werden.
Alexander Horn hat seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei König & Meyer absolviert. Letztes Jahr im Sommer hat er diese erfolgreich abgeschlossen. Aber nicht nur das – er wurde als 1. Kammersieger beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks in der Kategorie »Feinwerkmechaniker« ausgezeichnet.
Als Belohnung durfte er zusammen mit unserem Produktmanager nach Las Vegas fliegen. Während dieser die „infocom“ Messe besuchte, genoss Alexander seinen Urlaub und erkundete Las Vegas. Hier hat er für uns seine Erfahrungen in einen Bericht zusammengefasst:
Das sind nur ein paar der Ausdrücke, die ich in Las Vegas des Öfteren benutzt habe, um das, was ich sah, hörte und dachte, zu beschreiben.
Für ganz Vegas sind Superlativen notwendig, aber insbesondere für die Hauptstraße, den „Las Vegas Boulevard“ oder kurz „Strip“ genannt. Nicht nur für Zocker ist der „Strip“ die Hochburg der Welt, denn er bietet auch kulturell von allen Teilen der Welt etwas. So sind alle großen Städte vertreten, wie der Eiffelturm beim Hotel „Paris“ oder die Freiheitsstatue beim „New York New York“.
Am ersten Abend bin ich jedoch in meinem Hotel „Circus Circus“ geblieben. Ich muss sagen, dass die dort, im oberen Teil des Hauptcasinos stündlich stattfindenden akrobatischen Shows sehr eindrucksvoll waren. Also immer wenn man Langeweile hatte, konnte man dorthin gehen und sich von einer neuen Show begeistern lassen. Doch da sich die Langeweile eher in Grenzen hielt, hat es nur für zwei oder drei Shows gereicht.
Am darauffolgenden Tag habe ich mir es zur Aufgabe gemacht, den kompletten „Strip“ entlang zu laufen, um alles einmal zu sehen und meine Seele baumeln zu lassen. Doch ganz so einfach ist das doch nicht denn, bei 40°C im Schatten wäre man ja nach ein paar Stunden stark dehydriert. Daher habe ich mir dann auch gleich ein Busticket für drei Tage gekauft. Das lohnt sich, vor allem auch weil die Busse viertelstündlich rauf und runter fahren.
Was die Amerikaner dort, mitten in der Wüste, geschaffen haben, ist echt der glatte Wahnsinn – und das bis schließt vor allem auch die Hotels mit ein. Das „MGM“ Hotel zum Beispiel, bietet nicht nur 5000 Betten, sondern ein breites Angebot für die Touristen. Fast alle Hotels dort haben verschiedene Themen. So gibt es das Venetian, das seine Besucher mit einem eindrucksvollen Fluss lockt, auf dem, wie in Venedig, die Leute mit den Gondeln herum chauffiert werden. Dann gibt es den „Stratosphere Tower“ mit einer Höhe von 200 Metern. Gekrönt wird dieses Gebäude von einer Achterbahn auf der Spitze. Ein anderes Beispiel ist ein Märchenschloss, das sowohl von innen als auch außen ebenso pompös wie zauberhaft aussieht.
Zu meinen Highlights in Las Vegas zählen sicher auch die einzigartigen Highspeed-Attraktionen der Hotels: Die Achterbahnfahrt um das Hotel „New York New York“, die Fahrt am „Stratosphere Tower“ selbst und die Fahrt im „Circus Circus“, einer Achterbahn im Hotel.
Entlang des „Strips“ kommt man eigentlich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Auch die Shows und Theaterstücke in anderen Hotels sind sehr vielfältig. So kann man sich, angefangen von Comedians, über kleine Shows bis hin zu den ganz großen Events an Vegas erfreuen.
Warum ist Vegas denn nun Spielhölle Nummer Eins? Na ja, das lässt sich wohl einfach damit begründen, dass in fast jedem Hotel, mindestens ein riesiges Casino ist. Beispielsweise gab es im „Circus Circus“ drei Nebencasinos und ein Hauptcasino. Die meisten Casinos sind sehr stark mit Spielautomaten bestückt, wodurch sich der enorme Gewinn und das pompöse Auftreten der Hotels begründen lassen. Ich habe nicht selten Leute gesehen, die nur zum Zeitvertreib – innerhalb ein paar Stunden – 500 Dollar verspielt haben.
Ein Spieler hat mir erzählt, dass man, wenn man an die Automaten geht, nicht damit rechnen soll etwas zu gewinnen. Vegas besteht eben zu 95% aus Glücksspielen; sei es Blackjack, Dicing (Würfeln), Pokern gegen die Bank oder eben die Automaten. Eins ist sicher: Man braucht in Vegas eine Menge Geld, um richtig Spaß zu haben. Die Preise sind überall hoch, selbst für Wasser. In einer Hotelbar habe ich einmal für eine 0,2 l Flasche 5 $ bezahlt. Ein anderes Mal musste ich für 3 Tequila Shots 50 $ hinlegen.
Ich persönlich bin mit 500 $ nach Vegas gegangen, in dem Glauben, das wird wohl für sieben Tage reichen. Mein Vorteil war, dass ich im Gegensatz zu den meisten anderen beim Spielen Glück gehabt habe, nämlich beim Pokern. Anderenfalls hätte meine Kreditkarte wohl sehr bluten dürfen. 🙂
Zum Essen ist eigentlich nicht viel mehr zu sagen als „Wow“. Jedes Hotel bot drei bis vier Gelegenheiten (Breakfast, Lunch, Brunch, Dinner) an einem Buffet teilzunehmen. Die Kosten hierbei waren zumeist sehr unterschiedlich. So hat man im „Circus Circus“ für ein Dinner, natürlich „all you can eat“, rund 18 $ bezahlt, während man in gehobeneren Hotels wie dem „Encore“ für ein Dinner ca. 35 $ hinlegen durfte. Allerdings waren die qualitativen Unterschiede in den verschiedenen Buffets der Hotels gravierend – am Frühstück im „Circus Circus“ hatte man sich schon nach zwei Tagen satt gegessen.
In den meisten Hotels gab es zudem eine Unzahl an Restaurants für die verschiedensten Anlässe. Das Angebot reichte von Kindergeburtstag, über Hochzeit bis hin zu „Trauerrestaurants“ (komplett in Schwarz). Ja doch, ich war sehr beeindruckt.
Was mir nicht ganz so gut gefallen, bzw. mich am Aufenthalt in Vegas oder genauer am „Walk of Vegas“ gestört hat, waren die vielen vielen vielen… sagen wir Damen für eine Nacht.
Aber es gab auch beinah ebenso viele Männer, die Werbekarten diesbezüglich verteilt haben – wobei verteilt doch stark untertrieben ist. Sie haben einem die Karten mittels Schnipsen aufgedrängt oder sie sogar ungefragt in die Taschen der Touristen gesteckt. Man hat sich deswegen also nie so richtig wohl gefühlt – trotz all den überwältigenden Eindrücken und 25° C in der Nacht.
Samstags war dann eine groß angelegte Razzia, bei der, wie mir berichtet wurde, 800 Polizeibeamten alles festnahmen was auffällig gekleidet war, Karten bei sich trug, nach Rauschdrogen roch oder sonst irgendwie auffällig wurde. Selbst ich wurde an dem Abend, obwohl ich mich nicht lang auf den Straßen aufhielt, gleich zweimal auf Drogen untersucht. Es war eine Wohltat, am darauffolgenden Abend am Strip entlangzulaufen. Hier überkam mich dann das komplette entspannende Gefühl von Urlaub.
Alles in Allem war es ein sehr eindrucksvoller Aufenthalt mit vielen netten Leuten, einem tollen Klima und tollem Essen. Danke an König & Meyer für dieses tolle Erlebnis.
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